Barocke Verteidigungsanlagen im Schwarzwald

  Die Barocken Verteidigungsanlagen im Schwarzwald, auch Barockschanzen genannt, sind Schanzen (Erdbefestigungen) im Schwarzwald, die zur Verteidigung gegen feindliche Einmärsche Frankreichs seit dem 17. Jahrhundert gebaut wurden.
Mit den angrenzenden Linien bilden die Schwarzwälder Anlagen ein über 200 Kilometer langes Verteidigungssystem, das sich von Nord nach Süd erstreckt.
 
 
Bild aus dem Internetauftritt derMinifosis
 
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Auch durch das Kinzigtal führte eine wichtige Straße über den Schwarzwald, weswegen hier zahlreiche Schanzanlagen zu finden sind. Einige Anlagen befinden sich nahe der Kinzig, andere sicherten Nebenstraßen. An der Wasserscheide zwischen Elz und Gutach befand sich ein Befestigungssystem, das die Überquerung nach Hornberg verhindern sollte.  Die Linie beginnt westlich des Rensberges und setzt sich über den Schnallenkopf und den Ziegelkopf nach Osten bis Hornberg fort. Eine andere Linie führt über den Horniskopf und den Höchst zum Scheibeneck und diente der Sperrung einer Straße von Oberprechtal nach Gutach im Breisgau, wo sich heute die L107 befindet

   
     
 
(Oben) Schanzenskizze 1705/1706
(Unten) Schanze 2011 bei Ortenberg