Im behalten
 
Nahverkehrsplan
des
Ortenaukreises
Auszüge für Ortenberg
 
Schnellere Busverbindung von Käfersberg zum Rathaus in Offenburg
 
Die Linienführungen von S 3 und S 4 werden verändert. 
Die Linie S 3 soll zukünftig bis Zell-Weierbach-Riedle verkehren, die Linie S 4 vom Rathaus direkt über das Kulturforum und das Wohngebiet In der Wann nach 
Fessenbach und von dort nach Ortenberg-Käfersberg
Damit würde sich die Reisezeit für Fahrgäste aus Fessenbach und Käfersberg zur Stadtmitte erheblich verkürzen. 
 
Der Schienenpersonennahverkehr (SPNV)
Ortenberg wird Haltepunkt für S-Bahn.
 
Der schienengebundene Nahverkehr im Ortenaukreis ist weitgehend durch die  Topographie des Kreisgebietes, d. h. durch seine Tälerstruktur bestimmt. Er erhält  dadurch ein besonderes Gewicht und wird zum Rückgrat für den übrigen ÖPNV, der  vielfach Zubringerfunktionen für die Schiene übernimmt.  Das Land hat die SWEG beauftragt, zum Fahrplanwechsel 1998/99  SPNV-Leistungen der Deutschen Bahn AG auf drei Nahverkehrsstrecken im  Ortenaukreis zu übernehmen.Die SWEG wird auf diesen Strecken einen   S-Bahn-ähnlichen Betrieb einrichten ("Ortenau-S-Bahn") und die Attraktivität des  Fahrtenangebotes erhöhen .  Der SPNV soll ab 1998 schrittweise eine verbesserte Infrastruktur - zusätzliche  Haltepunkte, neue Park & Ride- sowie Bike & Ride-Anlagen an Bahnhöfen -  erhalten. Die Unbedenklichkeitserklärung des Landes über eine Förderung nach  dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (GVFG) liegt vor. Die Restfinanzierung  soll, auf der Grundlage von Absprachen, durch den Landkreis und die  Standortgemeinden gesichert werden. 
 
Welche Strecken für den Schienennahverkehr sind geplant ?
 
Ab Fahrplanjahr 1998/99 übernimmt die SWEG auf der Grundlage eines Verkehrsvertrages mit dem Land Baden-Württemberg SPNV-Leistungen ("Statusquo-Zugkilometer") der Deutschen Bahn AG. Zugleich wird sie die Attraktivität des Fahrtenangebotes erhöhen und hierfür insbesondere modernes Fahrzeugmaterial einsetzen. Das als "Ortenau-S-Bahn" bezeichnete Projekt betrifft folgende Verbindungen des Schienenpersonennahverkehrs : - Offenburg - Bad Griesbach (Renchtalbahn) 
- Offenburg - Hausach (Teilstrecke der Schwarzwaldbahn) 
- Offenburg - Appenweier - Kehl (mit der Option einer Verlängerung bis Straßburg) 
- Achern - Ottenhöfen (Achertalbahn) 
- Biberach - Oberharmersbach-Riersbach (Harmersbachtalbahn).
 
In Ortenberg ist ein neuer Haltepunkt für den Zug geplant! (Bereich: Obere Steine)
Von 17 neu zu bauenden Haltepunkten steht Ortenberg auf Platz 11 der Dringlichkeitsliste.
 
Ortenberg: Aufgrund der Nähe zu Offenburg und des daraus resultierenden  ungünstigen Reisezeitverhältnisses ist der Haltepunkt Ortenberg für Pendler,  insbesondere für Berufspendler in Richtung Offenburg, nur wenig attraktiv.  Auch wird nur etwa die Hälfte des Gemeindegebietes erschlossen. Mit ca.  400 Fahrgästen an Werktagen ist das Potential dennoch beachtlich. 
Zu überprüfen wäre, ob eine Verlegung des Haltepunktes in Richtung Norden, zum Beispiel auf Höhe der Überführung der Kreisstraße (K 5326), die Erschließungswirkung verbessern könnte. 
Geschätzte Kosten des Neubaus: 3.4 Mil. DM
 
An den Haltepunkten in Ortenberg sollen auch Park & Ride - Anlagen gebaut werden
 
Der Ortenaukreis ist ein ländlicher Raum mit Verdichtungsansätzen. Daher spielt der motorisierte Individualverkehr noch eine gewichtige Rolle. Die intensive Nutzung des PkW insbesondere durch Berufspendler läßt sich aber reduzieren, wenn an wichtigen Haltepunkten neue oder zusätzliche Park & Ride-Anlagen eingerichtet werden, die das Umsteigen auf die Bahn erleichtern. 
Bau von Park & Ride - Anlagen an alten und neuen Haltepunkten bzw. Bahnhöfen des SPNV.
- Schwarzwald-/Kinzigtalbahn: Haltepunkte Ortenberg, Ohlsbach, Biberach, Haslach, Wolfach und Kirnbach 
je 30 Stellplätze   Kosten: 1,5 Mil. DM 

- Schwarzwald-/Kinzigtalbahn: Haltepunkte Ortenberg, Ohlsbach, Gengenbach- West, Schwaibach, Schönberg,Biberach, Steinach, Haslach, Einbach, Hausach, Kirnbach, Wolfach, Wolfach-Ost 
je 50 Stellplätze   Kosten: 1,2 Mil. DM

 

Verbesserung der Wasserqualität und Versorgungssicherheit durch einen Wasserverbund Gengenbach, Berghaupten, Ohlsbach und Ortenberg oder den Anschluss an die "Kleine Kinzig".

 

 
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